Aytour - Spezialveranstalter für Ayurvedakuren

AyurvedakurenAyurveda Reiseinformationen Reiseinfos Sponsoring AyurvedaAytour ServiceAyurvedaLinks LinksPartnerPartner
Ayurvedakuren Aytour Wellnessreisen
Ayurveda - Informationen
Sri Lanka
Indien
Malediven
Spanien
Gozo [Malta]
Deutschland
Ayurveda KurenIhre Reiseanfrage
MassageAyurveda Plus
Ayurveda meets Asia
MassageZielgebiete Wellness
Thailand
FlugFluginfo
Unsere Flugpartner
Erfahrungen mit AyurvedakurenKatalog
Unterlagen bestellen
AyurvedakurAyurveda
Informationen
Aytour-Shop
StopoverStopover
Kuwait
Dubai
Online buchenOnline buchen
Ayurvedakuren
Wellness/Massagen
Flüge
Mietwagen
Flughafentransfer
Reiseversicherung
Erfahrungen mit AyurvedakurenGästebuch
Erfahrungen
unserer Gäste

Gäste-Bildergalerie
StartseiteHome
(R)einheit von Körper und Geist

Ayurveda wird oft unmittelbar mit Reinigungs- und Entschlack- ungskuren in Verbindung gebracht. Doch sind solche Kuren schon die tiefgreifendsten Maßnahmen zur Reinigung des Organismus. Grundlegender sind eigentlich die in den Alltag integrierten Ernährungsregeln, die vor allem das "Verdauungsfeuer" stärken und somit der Bildung von Schlacken täglich entgegenwirken sollen.

Ein Körper, der scheinbar "nur" nach einer Reinigung und Entschlackung bedarf, ist nach ayurvedischer Auffassung bereits krank. Seine Symptome werden den ersten beiden Graden einer sechs- stufigen Krankheitsentwicklung zugeordnet. Wird hier nicht kausal behandelt, schreitet die Krankheit schleichend fort, bis sie in einen chronischen Zustand übergeht. Nach Auffassung des Ayurveda ist der Mensch gesund, dessen Physiologie (Doshas) im Gleichgewicht ist, dessen Verdauung und Stoffwechsel (Agni) gut arbeiten, dessen Gewebe (Dhatu) und Ausscheidungsfunktionen (Mala) normal sind und dessen Seele und Sinne sich im Zustand inneren Glücks befinden.

Die Doshas
Der Ayurveda - Arzt Caraka beschrieb die Beziehung zwischen Mensch und Universum so: "Der Mensch ist das Abbild des Universums. Was immer den Menschen in seiner Verschiedenheit ausmacht, formt auch das Universum. Die Teile, die das Universum bilden, formen wiederum den Menschen." Mit den "Teilen" sind die fünf Elemente Wasser, Feuer, Erde, Luft und Äther gemeint. Wir können die Doshas am besten als Bioenergien, als Wirkungsprinzipien begreifen. Bewegung (Vata), Stoffwechsel (Pitta) und Struktur (Kapha) wirken in jeder Zelle des Organsystems. Geraten die Doshas aus dem Gleichgewicht, sammeln sie sich an ihren Hauptorten und bilden Ama. Ama bedeutet "unreif" oder "unverdaut". Daher werden unter diesem Begriff aus unverdauten Nahrungsbestandteilen herrührende Stoffwechselschlacken zusam- mengefaßt. Bei einem Kapha-Überschuß nimmt Ama die Form von Schleim an, der sich in Magen und Lunge bildet und sich im Körper verteilt. Bei einem Ungleichgewicht von Pitta sammelt sich Säure in Dickdarm und Leber und verursacht Pitta-Krankheiten. Zuviel Vata bildet gasförmiges Ama im Dickdarm - mit typischen Vata-Störungen.

Agni Doshas
und Agni stehen in Zusammenhang. Unbalancierte Doshas führen in der Regel zu einer Verschlechterung des Agni - und umgekehrt. Es ist wichtig, daß alle Konstitutionstypen auf ihre Verdauungskraft achten. Menschen mit ausgeprägter Vata-Konstitution haben ein eher unbeständiges Verdauungsfeuer mit unregelmäßiger Verdauung, bei Pitta-Typen ist das Feuer meist ausreichend, bei Kapha-Menschen träge, sie neigen zu langsamer Verdauung. Das richtige Funktionieren von Agni, dem biologischen Feuer, das den Stoffwechsel regelt, ist entscheidend für die Gesundheit. Lebensdauer, Ausstrahlung, Stärke, Begeisterungsfähigkeit, Körperfülle, Glanz, Immunität, Energie, Wärmeprozesse und vitaler Atem hängen vom Körperfeuer ab. Man stirbt, wenn dieses Feuer erlischt, man lebt lange frei von Störungen, wenn es seine Aufgabe erfüllt, wird krank, wenn es geschwächt ist. Agni wandelt alles Körperfremde - Nahrung, Eindrücke, Gefühle - in Körpereigenes um. Es hat also mehrere Aufgaben: Es ist verantwortlich für die Umwandlung der Nahrung in Körpersubstanz, für den Aufbau und die Ausscheidung von Toxinen und Schlacken und damit für die Reinheit unseres Verdauungstrakts. Frische, Intelligenz, Schönheit von Körper und Geist sind die Früchte eines gesunden Agnis. Ein Konflikt, eine traumatische Erfahrung, eine Kränkung liegen ebenso schwer im Magen wie unverdaute Nahrung. Die im Westen bekannte Redewendung "der Mensch ist, was er ißt" müßte eher lauten: der Mensch ist, wie er verdaut. Was nützt gesunde, vollwertige Ernährung, wenn sie wegen geschwächter Agnis nicht richtig verdaut werden kann? Ama verschiedenster Form ist die Folge, es kommt im Darm zu Gärungs- und Fäulnisprozessen. Alkohole bilden sich, unerwünschte Keime siedeln, später können sich Pilze, Viren und Bakterien entwickeln. Appetitlosigkeit, Lethargie, Zungenbelag, Mundgeruch, übelriechende Ausscheidungen, Verstopfung oder Durchfall, Blähungen, Völlegefühl, Aufstoßen, Über- oder Untergewicht, mühevolles Erwachen, vermehrter Schleim, stumpfer Teint, nichtglänzende Augen, Schwindel und allgemeine Schwäche - das alles weist auf geschwächtes Agni und angesammeltes Ama hin. Die Schwächung des Immunsystems bereitet den Weg für Erkältungen, Grippe, Allergien, Arthritis und andere Krankheiten. Auf der emotionalen Ebene zeigen sich bei gestörtem Agni Antriebslosigkeit, mangelnde Kreativität und geringes Durch- setzungsvermögen.

Stärkung des Agni
Die Pflege des Verdauungsfeuers ist für unsere Gesundheit und Lebensfreude ganz wichtig. So empfiehlt Ayurveda die Beachtung bestimmter Essensregeln. Kalte Getränke z.B., die vor oder während Mahlzeiten serviert werden, vermindern oder "löschen" sogar die Verdauungskraft. Das Agni wird auch gestört, wenn

  • die Nahrung im Verhältnis zur Verdauungskraft zu schwer verdaulich oder zu üppig ist
  • zu häufig gegessen wird
    Mahlzeiten ausgelassen werden oder über längere Zeit gefastet wird
  • gefrorene, zu kalte oder alte Nahrung verzehrt wird
  • auf starke Genußmittel nicht verzichtet wird
  • abends die Hauptmahlzeit oder eiweißreiche Kost serviert wird
  • beim Essen gelesen, ferngesehen oder gestritten wird

Das Essen zwischen den Mahlzeiten (Kuchen, Snacks u. ä.) unterbricht den Verdauungsprozeß und läßt unverdaute Nahrung als Ama zurück. Gleichzeitig wird verhindert, daß sich ein richtiger Rhythmus ergibt. Das Essen zwischen den Mahlzeiten ist ein Hauptgrund für das Entstehen von Ama.

Ayurveda und Fasten
Im Ayurveda wird totales Fasten nicht empfohlen, da es Vata im Körper vermehrt. So wird eher zu einem Teilfasten geraten, abhängig vom Konstitutionstyp und vom Krankheitsbild. Beim Voll- und Wasserfasten ruht das Verdauungsfeuer, es kann nachhaltig geschwächt werden. Wird das Fasten dann gebrochen, ist das Agni zu schwach, um die Nahrung zu verdauen, viele Menschen nehmen daher nach totalem Fasten oder der Mayr-Kur unverhältnismäßig zu. Ayurvedisches Fasten zielt dagegen auf die Wiederherstellung einer starken Verdauungskraft bei gleichzeitiger Verminderung von Ama. Ein solches Teilfasten, das aus einem geringen, bekömmlichen Nahrungsangebot besteht, entfacht das Verdauungsfeuer und verbrennt Schlacken und Toxine.

Ayurveda - Champagner
Hinter diesem verlockendem Namen verbirgt sich eine so einfache wie wirkungsvolle Rezeptur - abgekochtes Leitungs- oder Mineralwasser. Kochen Sie morgens 20 bis 30 Minuten lang Wasser und halten Sie es in einer Thermoskanne warm. Sie trinken es schluckweise möglichst heiß über den ganzen Tag verteilt. Durch das Köcheln verbessert sich der Geschmack des Wassers, der mit Ingwer oder Zitronensaft variiert werden kann. Die alten Weisen Indiens wußten bereits, daß sich durch das Köcheln die Molekularstruktur des Wassers verändert. Es wird "leichter" und so vom Körper schneller absorbiert, dringt tiefer in das Gewebe ein und bewirkt eine schonende, aber intensive Ausleitung von Giftstoffen. Das regelmäßige Trinken dieses "Champagners" entfaltet noch viele andere Heilwirkungen.

Ghee und Ingwer
Zwei herausragende Mittel zur Reinigung und Stärkung sind Ghee und Ingwer. Ein den Mahlzeiten beigefügter Eßlöffel Ghee verbessert den Geschmack und unterstützt die Verdauung. Die anregende Kraft des Ingwers stimuliert den Darm und sorgt für rasche Ausscheidung von unerwünschten Stoffen. Ingwer fördert auch die Zirkulation des Bluts und anderer Körperflüssigkeiten, löst Verkrampfungen, weitet die Adern und entlastet so das Herz. Ingwerpulver leistet besonders gute Dienste bei der Entgiftung, frischer Ingwer wirkt eher auf die Körperoberfläche. Alle unsere Kräfte lassen sich zur Optimierung einer Reinigungsphase nutzen. So empfiehlt Ayurveda ein siebentägiges Teilfasten beim Wechsel der Jahreszeiten im März und September. Teilfasten an Vollmond, Neumond oder bei abnehmendem Mond hat eine besonders gute Wirkung.

Zusätzliche Reinigung
Abführen und Einläufe unterstützen den Körper bei der Reinigung. Ein Einlauf vermindert Ama im Dickdarm, Abführen wirkt gegen Vermehrung von Pitta im Dünndarm. Abführen empfiehlt sich zu Beginn der Reinigungstherapie, an deren Ende zunächst ein Einlauf ohne Fett, dann ohne Fett stehen sollte. Die tiefgreifendste Methode zur körperlichen und seelischen Entschlackung und Wiederherstellung des dynamischen Gleichgewichts ist die Panchakarma-Therapie. In der Vorkur wird durch Ölanwendungen, Dampfbäder, besondere ayurvedische Medikamente, Diät und andere Maßnahmen das Ama aus dem Gewebe gelöst und zurück an seine Hauptlokalisation geführt. Von dort wird es, je nach Diagnose, durch Erbrechen, Abführen, Einlauf, Reinigung der Nasennebenhöhlen oder Blutreinigung ausgeleitet. Die alten Schriften des Ayurveda empfehlen zwei solcher Kuren pro Jahr. Sie dienen der Vorbeugung genauso wie der Heilung, auch bei chronischen Krankheiten. Die Reinigung findet auch in der Psyche statt und gibt damit Raum für positive Lebensgefühle

Heilpraktiker Norbert W. Fischer, Stuttgart,
Ayurvedic Health Care Resorts (Sri Lanka)
.

Indien, Sri Lanka, SpanienAyurveda
Kontakt mit uns Ayurveda Info
Kontakt mit uns Hotel-Checkliste
Kontakt mit uns Ayurveda-Lexikon
Kontakt mit uns (R)einheit von
Körper und Geist
 
 
Fa. Aytour, Postfach 1827, 82308 Starnberg
Tel. 08151 / 99 87 99-0 | Fax 08151 / 99 87 99 -99
info@aytour.de
Impressum
 
Startseite Home   nach oben nach oben
 
Zur Startseite